CERINA-Plan

Investitionen für den globalen Klimaschutz

Annual ArcticSeaIceMin Still.2015 1280 256

Cerina-Plan als Alternative zu Kyoto

Seit vielen Jahren streitet die Weltgemeinschaft beim Klimaschutz über den richtigen Weg. Trotz aller Bemühungen und UN-Klimakonferenzen ist der jährliche Ausstoß an CO2 für die energiebedingten Emissionen auf zuletzt fast 36 Milliarden Tonnen gestiegen (2015). Das sind 58 Prozent mehr als im Jahr 1990 (22,6 Mrd. t), dem Basisjahr für das Kyoto-Protokoll. Fazit: Der Kyoto-Modellansatz mit einer vertraglichen Übereinkunft über CO2-Obergrenzen funktioniert nicht.

 

co2 emissionen

 

Auch mit der Diskussion über Emissionsbudgets hat sich in jüngerer Zeit lediglich eine Abwandlung des Kyoto-Begrenzungsansatzes mit der Verhandlung über CO2-Obergrenzen entwickelt. Das Prinzip: Wenn die Erderwärmung auf 1,5 oder 2 Grad begrenzt werden soll, dann darf nur eine begrenzte Menge an Treibhausgasen ausgestoßen werden. Der Unterschied zu Kyoto: Die Staaten sind auf der Zeitachse flexibler, können ihr Budget ohne Konsequenzen schon jetzt vor- bzw. überziehen und die Konsequenzen nachfolgenden Generationen überlassen. 

 

CERINA-Plan setzt auf Investitionen

Mit dem CERINA-Plan (CO2-Emissions and Renewable Investment Action Plan) hat das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) bereits im Jahr 2009 ein Klimaschutz-Modell auf der Basis eines Investionsansatzes entwickelt.  Er stellt eine Alternative zum Kyoto-Protokoll mit den CO2-Obergrenzen dar.

Zwar wurde von der Staatengemeinschaft auf der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 mit der Einbringung von länderspezifischen Klinaschutzmaßnahmen ein Paradigmenwechsel eingeläutet. Im Unterschied zu Paris geht der CERINA-Plan allerdings einen Schritt weiter, da er konkrete quantitative Investitionsbeiträge für jedes Land formuliert, die für einen Stopp bzw. die Absenkung des globalen CO2-Anstiegs notwendig sind.